antisemitismus.net / klick-nach-rechts.de / nahost-politik.de / zionismus.info

Judentum und Israel haGalil onLine - http://www.hagalil.com

 
Jüdische Nachrichten:
Aus Europa und der Welt
[GoogleNews/haGalil]

April - Mai 2010
Regen, Akropolis und Eyjafjallajökull...

ALLGEMEIN / VERSCHIEDENES
UN Watch fordert vom UN-Sicherheitsrat:
Sudan-Sonderkonferenz - so schnell wie möglich
Darfur ist weiterhin dem Risiko neuer Gewalttätigkeiten ausgesetzt. Der kürzlich veröffentlichte Bericht an den Sicherheitsrat stellte fest, daß “die Bevölkerung von Darfur den Auswirkungen unverhältnismässiger Gewaltanwendung durch die sudanesischen Streitkräfte fortwährend preisgegeben ist.”...

Desertec:
Strom aus der Sahara
Mit Tausenden Kraftwerken in der Sahara will die Desertec-Initiative Sonnenstrom für Europa produzieren. Die Wüstensonne ist verlässlicher als der Nordseewind, ihre Wärme lässt sich gut speichern. Doch zu viel Fördergeld fließt in eine andere Technik: die Photovoltaik...

JCall:
Ein Zeichen der Hoffnung
Bisher war es ziemlich einfach, jüdische Kritik an der israelischen Politik mit dem Verdacht des «Selbsthasses» abzutun, der vor allem Repräsentanten und Anhänger der politischen Linken traf. Mit den jüngsten Aufrufen und Appellen aus den USA und Europa hat dieser schon bisher nicht überzeugende Argwohn weiter an Kraft verloren: Das Angebot, dass Kritik legitim sei, haben inzwischen auch Juden mit überwiegend konservativ-liberaler Grundhaltung aufgenommen…

Irreguläre Einwanderer:
Menschen ohne Papiere

Das eigene Heimatland verlassen zu können, ist ein Menschenrecht. In ein anderes Land ohne Erlaubnis einzureisen, gilt als Verbrechen. Mit hohem Aufwand versuchen Nationalstaaten unerwünschte Migration durch Grenzkontrollen zu verhindern. Dennoch leben laut Schätzungen allein in Europa bis zu 3,8 Millionen Menschen ohne Papiere...

"Die Wahrheit aushalten":
Wir sind, was wir erinnern
"Was soll ich über unseren Bruder, den kleinen blonden Wirbelwind mit seinen wachen blauen Augen erzählen?" fragt Jolana, und dann erzählt sie doch so lebendig von dem fröhlichen Kind und seinem viel zu kurzen Leben,das zehnjährig in Auschwitz endete. Konrad Görg, Autor und Internist, stieß auf diese Geschichte bei einem Friedhofsbesuch...

Jetzt anmelden:
62. Euro-Meeting für jüdische Singles
Wir laden alle ca. 35 – 55-jährigen jüdischen Singles aus ganz Europa herzlichst ein, gemeinsam eine Ferienwanderwoche in angenehmer Atmosphäre zu verbringen. Ein vielseitiges Programm mit herrlichen Wanderungen, Unterhaltung und Sport erwartet uns...

Mosaik jüdischer Lebenswelten:
Jüdischer Almanach Identitäten
Der neueste von Gisela Dachs im Jüdischen Verlag bei Suhrkamp herausgegebene Jüdische Almanach widmet sich Identitäten und “präsentiert eine Fülle ganz unterschiedlicher Standortbestimmungen: persönliche, kollektive, säkulare und religiöse.” Jüdisch zu sein war noch nie einfach, so die Herausgeberin in ihrem Vorwort, “doch es gab wohl noch nie so vielfache Arten und Weisen, jüdisch zu sein, wie in diesen Zeiten”…

EU-Mobilität wird leichter:
Egal ob sozial oder beim Fliegen
Ab dem ersten Mai können sich die Bürger in Europa noch freier bewegen. Die dann geltenden neuen Regeln garantieren allen Bürgern, insbesondere Arbeitnehmern, Jobsuchenden und Jugendlichen Sozialleistungen auch im europäischen Ausland. Im Bereich Krankenversicherung, Pensionsansprüche, Arbeitslosigkeit und Familienleistungen können diese Ansprüche bei Umzug in europäische Nachbarländer geltend gemacht werden…

Demokratie:
Pressefreiheit hat 40 Erzfeinde
Verhaftung, Gewalt, Folter und auch Ermordung von unabhängigen Journalisten gehört in vielen Ländern zur Tagesordnung. Darauf machte die Organisation “Reporter ohne Grenzen” am Tag der Pressefreiheit aufmerksam. 40 Politiker, Paramilitärs, Terrorgruppen, kriminelle Netzwerke oder radikal-religiöse Gruppen sind es, die ROG als “die ärgsten Feinde der Pressefreiheit” sieht…

Europas Städte im Vergleich:
Sicher
Neue Erhebung zeigt, wie unterschiedlich die Europäer die Lebensqualität in ihren Städten bewerten…

Unschönes Gedenken:
Ein Viehwagen für Auschwitz
Es entstand die Idee, einen originalen Viehwagen aus der Zeit zu suchen, instand zu setzen und der Gedenkstätte Auschwitz zu spenden, um bei der historischen Rampe aufgestellt zu werden. Diese ehrenwerte Idee nahm am Ende eine hässliche Wende durch einen Wortbruch des ehemaligen Ministerpräsidenten Olmert und wegen einer unerklärten Rücksichtslosigkeit des Spenders Lowy...

Bucovina-Club:
Ein euphorisches Ereignis allererster Güte
Als der Frankfurter DJ Stefan Hantel vor mehr als 10 Jahren begann, Beats aus Brasilien und Nordafrika, Brass-Madness, Roma-Balladen und Tänze vom Balkan zu verwirbeln, fanden die Tanzfreudigen diese Herangehensweise nur logisch. Eine Reise in die Bucovina, die Heimat seiner Familie mütterlicherseits, und nach Rumänien brachte ein Erweckungserlebnis…

Happy Birthday Don Miguel:
Erinnerung an Mieczyslaw Najdorf zum 100. Geburtstag
1.e4 c5 2.Sf3 d6 3 d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 a6 – das sagt Ihnen nichts? Das ist eine sehr populäre und äußerst komplexe Eröffnungsvariante im Schach. Es ist die sogenannte Najdorf-Variante. Am Donnerstag, den 15. April 2010, wäre der „Erfinder“ dieser Variante, Miguel Najdorf 100 Jahre alt geworden...

Politischer Diskurs online:

"Flame Wars sind so alt wie das Internet"
Jessie Daniels ist Dozentin am Hunter College in New York und forscht über Rassismus im Internet. 2009 erschien ihr Buch "Cyber Racism". Ein Interview über diskriminierende Kommentare in Internet-Debatten, über Anonymität und die Chancen und Gefahren internetbasierter direkter Demokratie…
ÖSTERREICH / SCHWEIZ
Vorarlberg, Österreich:
Radio Mikwe aus Hohenems
Hier gibt es Informationen über jüdisches Leben und Geschichte, über Spannungsfelder zwischen Tradition und Moderne, Sexualität, Liebe und Religion - nicht nur im Judentum. Und jeden Tag gibt es historische Nachrichten, immer zur vollen Stunde...

Jahrestag:
Die verratene Freiheit im Iran
Der Jahrestag des Beginns der Proteste gegen das Regime im Iran anlässlich der gefälschten Präsidentschaftswahlen ist auch ein Jahrestag des Verrats an der Freiheit. Außer ein paar wohlfeilen Worten hatten die Menschen im Iran von den westlichen Regierungen nichts zu erwarten…

No answer:
Vienna is different
The city of Vienna made a promotion campaign with the slogan “Wien ist anders”, Vienna is different. And Vienna after the Second World War was insofar different as it did not call back its former Jewish citizens and tolerated anti-Semitism in politics and media for several decades…

"Wake up Hitler":
Rabble rousing in Vienna

The big pro-Hamas demonstration in Vienna on June 4th was different from demonstrations in other European cities. One of its main speakers was Omar al Rawi, a Social democratic (SPÖ) member of Vienna local parliament (Wiener Landtag). Omar al Rawi, who is associated with the Muslim Brotherhood, spoke in front of about 10.000 demonstrators shouting “Israel – murderers” who waived “Israel – child killer” banners...

Wien:
"Wir können uns nur noch wiederholen"
Rede auf der Kundgebung „Free Gaza from Hamas –Solidarität mit Israel“ am 4. Juni 2010, Stock-im-Eisen-Platz…

"Zufällig in San Francisco":
Georg Kreislers "Unbeabsichtigte Gedichte"
Kreisler als Poet ist noch immer weniger bekannt, denn zu sehr sitzt der Schriftsteller, der im Exil zum Kabarettisten wurde, zwischen den Stühlen der einzelnen Genre. Leicht und beschwingt kommen Kreislers Gedichte daher, lesen sich wie ein Lied, graben sich ein wie ein Chanson und sind dennoch große Poesie…


Traumabewältigung:
Erinnern in Zeiten des Web 2.0
Hanna Bloch Kohner opferte ihr ungeborenes Kind, um im Vernichtungslager Auschwitz zu überleben. Jahre später brachte sie in Los Angeles eine Tochter auf die Welt, die von ihr einen Auftrag erhielt: die Erinnerung an den Holocaust weiterzugeben…

Boykott statt Tourismus:
Zu den verbalen Ausfällen Elmar Ledergerbers
Irgendwie bleibt unklar, was Elmar Ledergerber geritten hatte, als er am 17. Mai im Morgenjournal von Radio Suisse Romande, dem öffentlich-rechtlichen Hörfunkanbieter der französischsprachigen Schweiz, gegen die Aufnahme von Israel in die OECD zeterte und als Konsequenz einen Boykott israelischer Produkte forderte…

Österreich:
Wer in Wien am 8. Mai trauert
Man kann der Wiener AIK (antiimperialistische Koodination) und ihrem Dunstkreis nicht eine gewisse Konsequenz absprechen…

Paul Parin:
Psychoanalyse als Partisanenkampf
Vor einem Jahr verstarb Paul Parin. Starb mit ihm auch jene Psychoanalyse, die nicht einfach nur als Betriebssystem für “Mängelexemplare” wie bei Sarah Kutner funktioniert, sondern einer gesellschaftlichen Utopie verpflichtet ist? Berthold Rothschild spitzt Parins späte Thesen zu einer Psychoanalyse der Macht zu. Muss man nicht auch die Ohnmacht wollen? Wo sammelt sich heute Widerstand?…

Porträt:
Lichtertanz und Kellernazis
Mit der Kandidatur von Barbara Rosenkranz für die Präsidentschaftswahlen in Österreich versucht die FPÖ, die Akzeptanz rechtsradikaler Ansichten in der politischen Diskussion voranbringen. Mit Erfolg…

Drohungen aus dem Netz:

Alpendonaunazis für Ahmadinejad
Über die abendländischen Freunde des Jihad und ihr eigentliches Feindbild…

Wahlplakate:
Wir wählen, wen wir wollen
Es wäre nicht Österreich, wenn nicht die Kellernazi wieder anfangen würden zu barmen und den amtierenden Bundespräsidenten, mit einem hier seit 1945 oft angewandten Untergriff, als Emigranten, d.h. Juden hinzustellen…
haGalil Spezial:
Ernst Federn
Zum 65. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald am 11. April 1945...

Ein Lebenskünstler:
Ernst Federn, Pionier der kollektiv orientierten Psychoanalyse

Ernst Federns Leben trägt die Signatur des 20. Jahrhunderts: Es führte von Wien über Dachau und Buchenwald nach Brüssel, dann in die USA und schließlich wieder nach Wien. Ernst Federn, der vor 65 Jahren, am 11. April 1945, von amerikanischen Truppen aus Buchenwald befreit wurde, gilt als einer der führenden Historiker der Psychoanalyse sowie als Pionier der Psychoanalytischen Pädagogik und psychoanalytischen Sozialarbeit und einer Psychologie des Terrors. Der vor knapp drei Jahren in Wien verstorbene Ernst Federn versuchte, seine traumatischen Erfahrungen im Konzentrationslager auf psychoanalytischer Basis zu analysieren und zu verstehen…

Ernst Federn:
Biographische Kontinuität, Emigration und psychoanalytisch-pädagogisches Engagement
Ernst Federn hatte sich bereits sehr früh für die Politik, für soziale Reformen interessiert: In Wien wuchs er in einem Elternhaus auf, welches von seinem väterlichen Freund und Förderer Isvan Hollós einmal treffend wegen seiner Liberalität und gesellschaftlichen Offenheit als “Pension zur aufgelassenen Ich-Grenze” bezeichnet worden ist...

Ernst Federn:
Zur Geschichte der psychoanalytischen Pädagogik
Die Geschichte der psychoanalytischen Pädagogik kann man in drei Perioden einteilen: Vorgeschichte, Geschichte und Überleben. Nach Überleben kommt die Ge­genwart, mit der ich mich ebenfalls beschäftigen werde…

Ernst Federn:
Der therapeutische Umgang mit Gewalt
Der therapeutische Umgang mit Gewalt ist ein komplexes Gebiet, mit dem sich die meisten unter uns lieber nicht befassen. Gewalt ist nicht einfach nur die Frage danach, warum Individuen gewalttätig werden; Gewalt ist vielmehr ein Verhalten, das der moderne Mensch bewältigen lernen muss

Zur Geschichte und Aktualität der Psychoanalytischen Pädagogik:
Fragen an Rudolf Ekstein und Ernst Federn
Ernst Federn und Rudolf Ekstein, Wiener Emigranten, Juden, Widerstandskämpfer und enge befreundete Kollegen Bruno Bettelheims, gehörten zu den Pionieren der Freudschen, der Wiener psychoanalytisch-pädagogischen Aufbruchbewegung der 1920er und 1930er Jahre. 1992, kurz nach Bettelheims Selbstmord, entstand das nachfolgende Interview mit Rudolf Ekstein und Ernst Federn…

In historischer Perspektive Optimist:

"Um Buchenwald sieben Jahre zu überstehen, musste man vor allem Glück haben"
1995 führte der Düsseldorfer Psychoanalytiker Bernd Nitzschke ein Interview mit Ernst Federn, in welchem wesentliche Themen aus Federns Leben und Wirken behandeltet wurden...

"Hassen kann ich den Gegner nicht":
"Nackt unter Wölfen" oder "Wolf unter Wölfen"?
Das folgende Gespräch entstand am Rande einer Tagung anlässlich Federns 80. Geburtstags im Oktober 1994 in Berlin. Meine Absicht war, daraus einen interessanten Beitrag für „Ich- die Psychozeitung“ (1990 von mir und anderen gegründet, um Ex-DDR-Bürgern die Psychoanalyse nahe zu bringen) zu machen. Das gelang. Darüber hatte dieses Interview eine heilsame Schockwirkung für mich persönlich...

Ernst Federn:
Ein Video-Dokument
Im Herbst 2004 wurde Ernst Federns 90. Geburtstag gleich mehrfach, von verschiedenen Institutionen und Freunden, in Österreich gefeiert. Die Vorträge und Diskussionen der von Dr. Bernhard Kuschey (Wien) organisierten Festveranstaltung wurden in dem Buch “Die Psychoanalyse kritisch nützen und sozial anwenden” (Hg. B. Kuschey) dokumentiert. Für diesen Band erstellten die Münchner Psychoanalytiker Dr. Peter Bründl und Dr. Manfred Endres eine CD, die Stellungnahmen Federns sowie ein Interview mit dem knapp 90-jährigen Ernst Federn dokumentiert. Dieses zeithistorische Dokument wird nun hier auf haGalil veröffentlicht…

Vorwort von 1998:
Schriften über die Mechanismen des Terrors
Die Veröffentlichung meiner Schriften über die Mechanismen des Terrors, von denen manche vor 50 Jahren geschrieben wurden, in der Form eines Buches ist ein erfreuliches Ereignis. Obwohl in Europa selbst die Schreckenstaten von Dikaturen verschwunden sind, mit Ausnahme des Balkans, ist die Welt nach wie vor dauernd bedroht von Massakern und Verletzungen der Menschenrechte.

Ernst Federn:
Versuch einer Psychologie des Terrors
Ernst Federn schloss bereits 14 Monate nach seiner Befreiung aus Buchenwald – im Juni 1946 – seine beeindruckende Studie „Versuch einer Psychologie des Terrors“ ab. Sie ist aus seinem eigenen Leiden, aus dem siebenjährigen, tagtäglichen Erleben des Terrors, erwachsen – und doch zugleich von einer außergewöhnlichen intellektuellen Distanz geprägt. Ernst Federns wissenschaftliche Analyse gilt heute, neben den Studien zur Extremsituation seines Freundes und ehemaligen Mithäftlings Bruno Bettelheim, als ein psychoanalytisches Grundlagenwerk. Über 50 Jahre lang blieb sie nahezu unbekannt…

Zur Erinnerung:
Gemeinsam mit Robert Danneberg im Konzentrationslager
Robert Danneberg, ein Freund Ernst Federns, gehörte zu den führenden sozialistischen Politikern Österreichs Anfang bis Mitte diesen Jahrhunderts. Er war gemeinsam mit Ernst Federn im Konzentrationslager Buchenwald eingesperrt und verstarb im Dezember 1942 im Konzentrationslager Auschwitz...

Ernst Federn (1945):
Erinnerungen an Fritz Grünbaums 60. Geburtstag im Konzentrationslager
Fritz Grünbaum (1880-1941) war ein bekannter österreichischer Kabarettist. Er wurde von den Nationalsozialisten in Dachau und Buchenwald eingesperrt; am 14.1.1941 verstarb er entkräftet in Dachau an Tuberkulose. Ernst Federn gehörte in Buchenwald zum Freundeskreis um Fritz Grünbaum. Gemeinsam feierten sie am 7. April 1940 in Block 17 heimlich in einer denkwürdigen Feier Fritz Grünbaums 60. Geburtstag...

"We spent some time together at Buchenwald":
Zum Briefwechsel zwischen Ernst Federn und Bruno Bettelheim (1945 – 1989)
Die Psychoanalytiker Bruno Bettelheim und Ernst Federn sind Begründer einer Psychologie der Extremsituation. Sie lernten sich im Herbst 1938 während ihrer gemeinsamen Gefangenschaft in Buchenwald kennen. Gemeinsam sprachen sie, auf der Grundlage ihres psychoanalytischen Wissens, mit zahlreichen Mitgefangenen, um ihre terroristische Lebenssituation besser zu verstehen...

Bettelheim, Ekstein, Federn:
Impulse zur psychoanalytisch-pädagogischen Bewegung
Psychoanalytisch gesehen versetzt die Vergesellschaftung des sozialen Lebens in dem Sinne, dass aller Erfolg in Geld ausgedrückt wird, die Menschheit auf die Stufe des zweijährigen Kindes; das aber ist zugleich die Stufe der Aggression. Glücklicherweise entwickeln Menschen immer wieder Gegenkräfte gegen Mechanismen der Herrschaft und ihrer Vertreter. Im Dienst dieser Gegenkräfte können Psychoanalyse sowie Psychoanalytische Pädagogik eine wesentliche Rolle spielen...

Ein Leben mit der Psychoanalyse:
Gespräche zwischen Bruno Bettelheim, Dr. Brief und Ernst Federn
In der mir bemessenen Zeit kann ich nur sehr fragmentarisch darüber berichten, welche Rolle die Psychoanalyse in Buchenwald gespielt hat. Vertreten wurde sie von drei Gefangenen: Bruno Bettelheim, Dr. Brief und dem Berichterstatter. Nur der zweite war ein ausgebildeter Psychoanalytiker, sein Lehranalytiker war Wilhelm Reich gewesen...

Ernst Federn über seinen Freund:
Bruno Bettelheim und das Überleben im Konzentrationslager
Es gibt eine große Anzahl von Büchern, die von Opfern der Konzentrationslager geschrieben wurden. Bruno Bettelheim gehört zu ihren Autoren. Er ist dadurch ausgezeichnet, dass er der erste war, der psychoanalytische Aussagen über das Verhalten im Konzentrationslager gemacht hat. Er kam zu dem allgemeinen Schluss, dass Identifikation mit dem Angreifer einer der wichtigsten Abwehrmechanismen und damit die Voraussetzung des Überlebens war…

Ernst Federn erinnert sich:
Die Bedeutung Bruno Bettelheims
Enst Federn, Pionier der Psychoanalytischen Pädagogik, wurde wegen seines antifaschistischen Engagements und seines Judentums von 1938 bis 1945 in Dachau und Buchenwald gefangengehalten. Dort lernte er 1939 Bruno Bettelheim kennen und freundete sich mit ihm an…

Kontroverses:
Weitere Bemerkungen zum Problemkreis
»Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei, erst geht der Führer, dann geht die Partei.« Wer das 1944 laut und zum Falschen sagte, der konnte darüber sein Leben verlieren. Wer hätte damals geglaubt, dass auch 40 Jahre später weder Führer noch Partei »vorüber« sind. Das Gespenst Hitlers und der Alptraum, den er für zwölf Jahre über Europa brachte, sollten nun, so meint eine neue Generation von Deutschen, endlich durchgearbeitet und überwunden werden, um, so denken sie, eine Wiederholung unmöglich zu machen…

Ergänzende Sichtweisen:
Zur Psychologie extremer Situationen bei Bettelheim und Federn
Bruno Bettelheim und Ernst Federn waren beide in den Konzentrationslagern Dachau und Buchenwald, Bettelheim etwa ein Jahr im Zeitraum 1938/39, Federn sieben Jahre von 1938 bis 1945. Beide haben aus psychoanalytischer Sicht ihre Erfahrungen nach dem Wiedergewinnen der Freiheit reflektiert und darüber publiziert…

Zum 90. Geburtstag:
Ernst Federn und die Erosion der Psychoanalyse
Das „Weltinteresse“, das die Psychoanalyse einmal für sich in Anspruch nahm, hat sich in den letzten Jahrzehnten verflüchtigt. Die übergroße Mehrheit der Psychoanalytiker schweigt zu den „brennenden Zeitproblemen”, zu Folter und Massaker, Krieg und Genozid, Lager, Terror und Proliferation. Noch aber gibt es weiße Raben, Menschen wie Ernst Federn, die der Erosion der Kritik entgegenwirken und sich mühen, der Psychoanalyse das verlorene Weltinteresse zurückzugewinnen...

Neben der etablierten Psychoanalyse:
Über die zukünftigen Chancen der von Ernst Federn wiederentdeckten und neu begründeten psychoanalytischen Sozialarbeit
“Zukunft“, hat der Philosoph Ulrich Sonnemann einmal geschrieben, „ist von außen wiederkehrende Erinnerung; darum hat die Gedächtnislosigkeit keine.” Diese Formulierung ist mehr als nur ein schönes Bonmot. Denn die Zukunft ist, bevor sie Wirklichkeit wird, erdacht, erfunden, erträumt worden, und darum schwindet sie, wenn die Erinnerung an das Erdachte, Erfundene, Erträumte verloren geht. Zukunft, die diesen Namen verdient, erwächst, wie man mit Walter Benjamin sagen könnte, aus dem, was in der Vergangenheit unabgegolten geblieben ist…

Prophet im eigenen Lande:

Ernst Federns langer Weg für die Psychoanalytische Sozialarbeit
Ernst Federns Verdienste um die Bekanntmachung und Anerkennung der psychoanalytischen Sozialarbeit sind immens. Jedoch? Wie steht es um eine Institutionalisierung bzw. Etablierung der psychoanalytischen Sozialarbeit? Der Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit richtet seit 1981 Fachtagungen aus, die in der Fachöffentlichkeit ein zunehmendes Echo gefunden haben.

Das Prinzip Hoffnung stärken:

Zur Psychologie des Terrors im totalitären System der DDR
Ernst Federns spezifische Wahrnehmung des Terrors im Nationalsozialismus so wie sein theoretischer Beitrag zu dessen Verständnis bildet die Voraussetzung zu den folgenden Ausführungen...

Annäherungen und Begegnungen:
Ernst Federns Bücher
1990 publizierte der seinerzeit 76-jährige Ernst Federn auf englisch seine erstes eigenes Buch: Seine Essaysammlung „Wittnessing Psychoanalysis“ – 1999 erschienen sie dann auf deutsch unter dem Titel „Ein Leben mit der Psychoanalyse. Von Wien über Buchenwald und zurück nach Wien“. 1994, anlässlich Ernst Federns 80. Geburtstages, war der von Tomas Plänkers gemeinsam mit Ernst Federn erstellte Band „Vertreibung und Rückkehr“ erschienen, 1998 folgte die Sammlung seiner Terrorstudien unter dem Titel „Versuche zur Psychologie des Terrors“...

FRANKREICH / BENELUX / GROSSBRITANNIEN / SKANDINAVIEN
Fälscher, Blasphemie und Sex-Skandale:
Geier am Grabe van Goghs
Steven T. Kittl und Christian Saehrendt erzählen herrlich hässliche Geschichten aus der Welt der schönen Künste…

Zwei Filmtipps:
Schweigende Archive, laufende Kameras und die Schoa
Auch Spielfilme, seien sie auf wahren Ereignissen beruhend oder komplette Fiktion widmen sich häufig dem Holocaust, und seit Neuestem gibt es sogar einen Comicbuch-Trend zum Thema – die Comic-Version des "Tagebuchs der Anne Frank", an der gerade gearbeitet wird, wird wohl nicht das letzte Werk dieser Art sein. Alles schon gehabt also? Nicht unbedingt, wie "La Rafle" und "A film unfinished" zeigen...

Schwein und Wein in Frankreich:
Rassistischer Aperitif
Nach der "Schweinefleischsuppe" als Mittel zum Zweck diskriminierender "Bedürftigenhilfe": Aktivisten der extremen Rechten und rassistische Ex-Linke suchen und finden im "Aperitif, Marke Schwein & Wein" einen neuen Ausdruck der Verteidigung ihrer "kulturellen Identität". Aber bitte ohne Juden und – in dem Falle vor allem – ohne Moslems…

Bewusst ohne großes Aufsehen haben die Londoner der Opfer der Terroranschläge vor fünf Jahren gedacht.
Der britische Regierungschef David Cameron versprach im Parlament den Hinterbliebenen, dass die mehr als 50 Todesopfer nie vergessen würden. "In unseren Herzen fühlen wir mit den Familien und Freunden der Opfer."

Dieudonné:

Der "Beweis" eines französischen TV-Moderators
Ein Fernsehmoderator behauptet den Antisemitismus zu bekämpfen, indem er einen Antisemiten agitieren lässt…

Frankreich:
Autobahn für den Front National
Die Blamage der französischen Nationalelf bei der WM ruft Rassisten und Populisten auf den Plan…

Belgien:

Separatisten mit Sonnenblume
Bei den Wahlen in Belgien triumphierte die flämisch-nationalistische NVA von Bart de Wever. Sie könnte womöglich den Staat mitregieren, den sie abschaffen will…

Frankreich:
"Islamdebatte", die (ungefähr) 923.te
Ein Knöllchen-Streit wird zur Staatsangelegenheit und Überlebensprobe für das Abendland. Oder: Eine äußerst passend kommende „Affäre“…


J Call:
Ein Appell an die Vernunft
Wir sind europäische Bürger jüdischer Herkunft, die aktiv in das politische und gesellschaftliche Leben unserer jeweiligen Länder involviert sind. Was immer auch unsere persönliche Agenda sein mag, die Verbindung mit dem Staat Israel ist Teil unserer Identität. Die Zukunft und Sicherheit dieses Staates, mit dem wir unverbrüchlich verbunden sind, besorgt uns sehr…

Goldman Sachs und der Dealer:
1. Mai 2010 in Paris
2000 Rechtsextreme bei Jean-Marie Le Pen. Die letzte Mai-Rede zu Themen der Wirtschaftskrise…

Eric Hobsbawm:
Globalisierung, Demokratie und Terrorismus

Wenn einer der bekanntesten und bedeutendsten Historiker einen Ausblick auf das 21. Jahrhundert wagt, ist das auf jeden Fall vielsprechend. Handelt es sich dabei um Eric Hobsbawm kann man davon ausgeben, dass dies auf jeden Fall kurzweilig ausfällt, auch wenn man sich nicht mit allem einverstanden erklären mag...

Nationale Identität:
Frankreich nach den Regionalparlamentswahlen
Regierende Rechte mobilisierte für die Neofaschisten unter Le Pen erfolgreich mit – und fährt nun glatt damit fort: „Lasst tausend rechte Sumpfblüten aufblühen!“…

Umkämpfte Stadien:

NaziHools in Frankreich
Nazis und Hooligans beim Pariser PSG machen wieder von sich reden und beweinen erneut einen “Märtyrer” in ihren eigenen Reihen…

Gehen, kommen und nicht bleiben dürfen:
Eine Britin erinnert sich an ihre Eltern

Sie waren Sudetendeutsche, Juden, Sozialisten, tschechoslowakische Bürger…
ITALIEN / SPANIEN / PORTUGAL / MALTA
Film Tipp:
Männer al dente
Tommaso ist es leid, anderen etwas vorzumachen. Seine Familie soll endlich wissen, dass er nicht BWL, sondern Literatur studiert hat. Und dass sein erster Roman fertig ist, für den er einen Verlag sucht…

Shlomo Venezia:
Meine Arbeit im Sonderkommando Auschwitz
Als Jude italienischer Abstammung wuchs Shlomo Venezia in Saloniki auf. Im April 1944 wurde er von den deutschen Besatzern nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Dort musste er im so genannten Sonderkommando arbeiten. Seine Aufgabe: den Opfern die Haare schneiden, sie in die Gaskammern führen, ihnen vorlügen, sie würden nur geduscht, und sie nach dem Erstickungstod verbrennen. Doch dann merkt er, dass im Lager ein Aufstand vorbereitet wurde…
POLEN / BALTIKUM / RUSSLAND / GUS
Polnische Dankbarkeitsmedaille:
Posthum an Lew Kopelew

Lew Kopelew soll mit der vom Europäischen Zentrum der Solidarność in Danzig gestifteten „Dankbarkeitsmedaille“ geehrt werden. Mit der Auszeichnung wird Kopelews „Engagement für die Vorbereitung der Hilfe für die Solidarność und seine Unterstützung für die Polen in ihrem Kampf gegen das autoritäre System“ gewürdigt…

Bikernieki:
Als das Vertrauen in die Mitmenschen verloren ging
Die Reise zur Gedenkveranstaltung des Deutschen Riga Komitees im Wald von Bikernieki war für die Gelsenkirchener Jüdin Judith Neuwald-Tasbach ein schwerer Gang…

Ziggy Elman:
Am Anfang stand der Klezmer
Elman, der eigentlich Harry Finkelman hieß, kam am 26. Mai 1914 in der Ostküsten-Großstadt Philadelphia, Pa. zur Welt. Sein Vater Alek Finkelman, russischer Jude ebenso wie dessen Frau, besaß einen Süßwarenladen, trat gelegentlich als Kantor auf und war Klezmer-Geiger. Auch Harry sollte, so der Wunsch des Vaters, das Violinspiel erlernen. Jedoch favorisierte der die Blechbläser und, wie später über ihn berichtet wird, spielte er bald fast jedes beliebige Instrument...
TSCHECHIEN / SLOWAKEI / UNGARN
Die Tschechoslowakei in der Zwischenkriegszeit:
Einfluss der sowjetischen Propaganda

In der Zwischenkriegszeit galt die Sowjetunion für hunderttausende Europäer, darunter auch viele Tschechen und Slowaken, als Symbol des Fortschritts und als Hoffnung auf eine glückliche Zukunft. Und das, obwohl der erste „sozialistische Staat der Welt“ nicht nur alle Parameter eines totalitären Staates hatte, sondern diese durch die Willkür des stalinschen Regimes weit übertraf…

CZ-Eisenbahngewerkschaft:
Entschuldigung für Boss Dušek

Die Eisenbahngewerkschaften entschuldigten sich für die Erklärungen des Gewerkschaftsbosses Dušek über Homosexuelle im Verkehrsressort...

Ungarn:
Werden nur die Opfer beleidigt?
Immer noch trifft man die Ansicht, Antisemitismus und seine Bekämpfung sei Sache der Juden. Wir hören und lesen oft, ein antisemitischer Spruch könnte die Überlebenden des Holocaust oder deren Nachkommen kränken. Das ist zwar wahr, genügt aber nicht, denn es könnte dadurch der Eindruck entstehen, der wichtigste Grund warum man gegen Antisemitismus Stellung nimmt sei die Empfindlichkeit der Opfer...

Boskovice bei Blansko:
Synagoge und jüdische Schule werden restauriert
Die Synagoge im südmährischen Boskovice bei Blansko soll saniert werden. Dies gaben am Montag Vertreter der jüdischen Gemeinde und der Stadtverwaltung bekannt. Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, das vor allem durch seine wertvollen Fresken bekannt ist, leidet unter hoher Luftfeuchtigkeit…

Ein gefährliches, rassistisches Land:
Ungarns völkische Wende
Die rechtsextreme Partei Jobbik hat sich mit ihrer offen rassistischen, antisemitischen und nationalistischen Propaganda als eine der wichtigsten politischen Kräfte in Ungarn etabliert. Sie kommt in der Bevölkerung gut an, denn sie spricht aus, was vom politischen Establishment tabuisiert wird. Die künftige Regierung wird dem Druck der Ultrarechten ausgesetzt sein…

Budapest:
"Marsch des Lebens"
Am 11. April fand der erste Durchgang der Wahlen zum ungarischen Parlament statt, der mit einem eindeutigen Sieg der „national-konservativen“ Fidesz und dem Einzug der Jobbik ins Parlament endete. Eine Woche vor der zweiten Runde der Wahlen nahmen ungefähr 20.000 Menschen am “Marsch des Lebens” in Budapest teil…

"Ein Sieg für Ungarn"?:

Orbáns Seiltanz
Die Parlamentswahlen in Ungarn waren ein Erfolg für die Rechten. Ein Triumpf waren sie vor allem für die offen antisemitische Partei Jobbik, die zum ersten Mal ins Parlament zog…

Der ungarische Journalist Iván Andrassew im Interview:
Die Gleichgültigkeit und die Angst
Ungarn ist soweit gekommen: Eine Partei konnte für die niedrigsten Triebe und Affekte organisiert werden und man konnte auf dem Hass, der Ausgrenzung und den Rassismus ein Geschäft gründen – Zeitung, Fernsehen, Radio, Buchgeschäfte usw...

Import – Export:
Christian Homophobia Ltd.
Fundamentalistische Christen aus den USA schüren Homophobie in Afrika. Und fundamentalistische Christen aus Afrika unterstützen ihre homophoben US-Kollegen im Kampf gegen die zunehmende Akzeptanz von Homosexualität in den USA…

Ungarn:
"Wir setzen uns nicht in den Viehwaggon!"
Népszava, die linke Budapester Tageszeitung hat fünf Tage vor den Wahlen einen Artikel des Budapester Philosophen G.M. Tamás publiziert, der keine Wahlempfehlung gibt, sondern die Fehler aller Parteien aufzählt…

Ungarn:
"Christen" und Christen
In Ungarn weht leider ein anderer Wind, dort konnte „Barikad“ mit einem Titelblatt erscheinen, das die Statue des katholischen Heiligen St. Gellert am Gellertberg in Budapest zeigt. Doch anstatt das Kreuz hebt dieser eine Menora hoch. Die Erklärung prangt auch am Titelblatt: “Budapest, erwache! Ist es das, was ihr wollt?”...

Ein Überblick zu Europas Rechtsextremen:
Grenzübergreifende Zusammenarbeit - mit Lücken
Bei Wahlen auf längere Frist erfolgreich sind unter ihren Mitgliedsparteien bislang nur der französische FN, die ungarische „Jobbik“-Bewegung und seit kürzerem auch die BNP im Vereinigten Königreich. Bruno Gollnisch appelliert jedoch explizit besonders an die österreichische FPÖ, sich ihr ebenfalls anzuschließen, da sie „mit der politischen Grundsatzerklärung keine Probleme haben dürfte“...

Ungarn:
Völkisches Denken, antisemitische Mobilisierung und drohende Gewalt
Analysen über die gewaltbereite Stimmung, die sich vor allem gegen die jüdische Minderheit, die Roma und Homosexuelle in Ungarn richtet, sehen überwiegend die Ungarische Garde in der Verantwortung. So richtig diese Feststellung ist, so wenig trägt sie zur Erklärung der Komplexität der Situation und der Stimmung im Lande bei, weil sie sowohl auf der Täter- als auch auf der Opferseite mit Minderheiten operieren und die Begriffe zu eng interpretieren...

Von Szene keine Rede:
Bedingte Toleranz
In Tschechien kämpfen homosexuelle Aktivisten gegen alte Vorurteile, gesellschaftliche und rechtliche Diskriminierung, aber auch gegen die eigene politische Passivität…
RUMÄNIEN / BALKAN / GRIECHENLAND / TÜRKEI
Esriel Carlebach:
Stolze Spanier – Saloniki (1932)
Die Juden von Saloniki erschienen dem Mann, der eineinhalb Jahrzehnte später zum Begründer der Zeitung "Ma’ariv" werden sollte, Esriel Carlebach, einst als so bedeutsam, dass er ihnen in seinem Buch "Exotische Juden" das erste Kapitel einräumte...

Unzumutbare Bedingungen:

Endstation Kosovo
Die deutsche Praxis, Roma und andere Minderheiten in das Kosovo abzuschieben, gerät immer stärker in die Kritik…

Norman Paech im Kampf gegen Israels Souveränität:
Zum Auftritt eines deutschen Antizionisten in Wien
Am 8. Juli wird der antizionistische Vordenker der deutschen Linkspartei Norman Paech in Wien über die Hamas-Solidaritätsflotte referieren...

Grüße aus Istanbul:
Zum internationalen Tag des Kusses
Baci, Besa me mucho, Bussi, Şımarık, Neschikoth…

Neue Strategie der türkischen Außenpolitik:

"Es gilt als normal, dass türkische Juden Angst haben"
Der türkisch-jüdische Historiker Rifat N. Bali forscht und publiziert seit 1996 über nicht-muslimische Minderheiten in der Türkei, über Antisemitismus, Verschwörungstheorien und die sozialen und kulturellen Entwicklungen in der türkischen Gesellschaft. Der 61jährige Publizist lebt in Istanbul…

Friedrich Carl Heman:

Die Juden in der Türkei (1908/1927)
Der Text kann als ein Dokument der Haltung einer relativ (!) aufgeschlossenen, mitteleuropäischen, christlichen Elite sowohl dem Judentum, als auch dem Islam gegenüber, angesehen werden. Wobei von besonderem Interesse das Maß der christlichen Toleranz gegenüber den beiden anderen Religionen, bzw. die Beantwortung der Frage wie ausgeprägt die Bereitschaft zu ehrlichem Verständnis für die ‚anderen‘ tatsächlich ist...

Überblick:
Die Juden von Saloniki im deutschen Lexikon
2000 Jahre Juden in Saloniki – wie gingen/gehen deutsche Nachschlagewerke generell an dieses Thema heran? Wie stellen sie die so schmerzliche Rolle der eigenen deutschen Vorfahren bei der Vernichtung der Juden der griechischen Stadt dar? Welche möglichen Erkenntnisse oder Lehren aus der Geschichte vermitteln die Lexika dem deutschen Benutzer?...
USA
Exil in der Dominikanischen Republik:
Sosúa – eine jüdische Siedlung in der Karibik
Als Kurt Ludwig Hess am 25. Juni 1939 in der dominikanischen Hafenstadt Puerto Plata von Bord des Frachters Bretagne ging, hatte er bereits eine Odyssee hinter sich. „Luis“, wie er auf der Insel genannt wurde, stammte aus einer jüdischen Familie in Erfurt und hatte Nazi-Deutschland 1933 verlassen…

Import – Export:
Christian Homophobia Ltd.
Fundamentalistische Christen aus den USA schüren Homophobie in Afrika. Und fundamentalistische Christen aus Afrika unterstützen ihre homophoben US-Kollegen im Kampf gegen die zunehmende Akzeptanz von Homosexualität in den USA…

USA:
Die andere jüdische Lobby
Die US-amerikanischen Juden sind mehrheitlich für einen gerechten und haltbaren Frieden mit den Palästinensern. Die Organisation J Street will ihnen endlich eine Stimme geben…
Aus unserem neuen Angebot zu "Medien & Unterhaltung"
... und im Vormonat

>> Meldungen aus Europa und der Welt...

... Amerika Frankreich Großbritannien Italien Kroatien Polen Rumänien Schweiz Sudan Südamerika Türkei Ungarn Österrreich...

[Aktuellste Meldungen]
Archivierte Nachrichten aus Deutschland finden Sie hier...
[Jews in the News]

hagalil.com 2010

 


DE-Titel
US-Titel

Jüdische Weisheit
Ihre neue MailBox...
haGalil.com ist kostenlos! Trotzdem: haGalil kostet Geld!

Die bei haGalil onLine und den angeschlossenen Domains veröffentlichten Texte spiegeln die Meinungen der jeweiligen Autoren.
Sie geben nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber bzw. der Gesamtredaktion wieder.
haGalil onLine

Kontakt: hagalil@hagalil.com
haGalil - Postfach 900504 - D-81505 München

1995-2010 © by haGalil onLine®
bzw. den angegebenen Rechteinhabern
Munich - Tel Aviv - All Rights Reserved
haGalil onLine - Editorial
Impressum