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Jüdische Nachrichten:
Aus Europa und der Welt
[GoogleNews/haGalil] |
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März -
Juni 2011...
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ALLGEMEIN
/ VERSCHIEDENES |
Stationen eines politischen Lebens:
Mein
20. Jahrhundert
Zum 80. Geburtstag des Historikers und
Publizisten Walter Laqueur (geb. am 26. Mai 1921 in Breslau)…
An alle jüdischen Singles zwischen 38 bis 58:
64. Euro-Meeting für jüdische Singles
Das letzte Mal war ein Riesen-Erfolg! Dieses Jahr wird noch
besser! Unsere beliebte und schon zur Tradition gewordene
Sommer-Ferienwoche findet wieder in Leukerbad statt...
Europäisches Judentum:
Neben Israel und USA unverzichtbar
Der Präsident des Zentralrats der Juden in
Deutschland, Dr. Dieter Graumann, wurde zum Vizepräsidenten des
European Jewish Congress (EJC) gewählt…
Strenge und Toleranz:
Forscher ermitteln in 33 Ländern
Ein internationales Forscherteam hat untersucht, warum manche
Gesellschaften toleranter sind als andere. “Beispielsweise ist das Essen im
Freien oder das Lachen im Freien in vielen Kulturen tabuisiert”, sagt Manfred
Schmitt, Professor für Persönlichkeits-psychologie an der Universität
Koblenz-Landau, in einem pressetext-Gespräch. Das toleranteste der 33
untersuchten Länder ist die Ukraine. Das strengste Land ist Pakistan…
Libyen:
EU
eröffnet Vertretung in Bengasi
Die Europäische Union stärkt ihre Beziehungen
zur libyschen Opposition mit einem eigenen Büro in deren
Hochburg Bengasi…Wie kann es gewesen sein - und wie nicht?
Der Prozess Jesu aus Sicht des Jüdischen Rechts
Der Artikel führt in die Frage ein, wie die Ereignisse nach
damaligem Jüdischen und Römischen Recht hätten ablaufen müssen
bzw. wie sie nicht abgelaufen sein können...
Die altbewährte Mär vom "Gottesmord":
Hostienfrevel
Obwohl auch in Erzählungen über Hostienfrevel die
Juden nicht allein vertreten waren, so waren es dennoch vor
allem die Juden, die als "Gottesmörder" in ihrer altbewährten
Rolle weiterwirkten...
Testballon der
Weltmusik:
Masimbabele – The Unknown Cases
Die Zusammenarbeit von Reebop Kwaku Baa – dem legendären
inzwischen verstorbenen Percussionisten der Ginger Baker
Airforce, mit Helmut Zerlett und Stefan Krachten brachte einen
Titel hervor, an den zu erinnern sich ab und an lohnt… |
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ÖSTERREICH / SCHWEIZ |
Kundgebung in Wien, 20.6.:
Keine
Reisefreiheit für Abbasi, den Vater der iranischen Bombe
Fereydoun Abbasi-Davani wurde im
Februar dieses Jahres von Ahmadinejad zum neuen Chef des
iranischen Atomprogramms und zu einem seiner Stellvertreter als
Präsident ernannt. Vom 20. bis 24. Juni soll er an der
IAEO-Konferenz über nukleare Sicherheit in Wien teilnehmen…
Theodor Herzl:
Philosophische Erzählungen
Neben Theaterstücken verfasste Herzl zahlreiche kurze
Erzählungen. Unter dem Titel "Philosophische Erzählungen"
erschien eine Sammlung im Jahr 1900, die jetzt von Carsten
Schmidt neu herausgegeben wurde...
Von Wien nach New York:
Die
Psychoanalytikerin Else Pappenheim
Die vor 100 Jahren – am 22. Mai 1911 in
Salzburg – geborene Psychoanalytikerin und Psychiaterin Else
Pappenheim gehört zu den Vergessenen der von Freud geprägten
Wiener Aufbruchbewegung. 1938 hatte sie wegen des ihr
zugeschriebenen Judentums vor den Nazis in die USA fliehen
müssen...
Verleihung am 18. Juni 2011:
Hohenemser Literaturpreis
Im Rahmen eines literarischen Wochenendes
verleiht die österreichische Stadt zum zweiten Mal den
“Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige AutorInnen
nichtdeutscher Muttersprache”…
Stop the Bomb:
Keine Bühne für das iranische Regime!
Kundgebung in Wien gegen den iranischen
Vorsitz beim OPEC-Treffen, am Mittwoch, 8. Juni 2011...
Party-Tipp Zürich:
Pre-Yom Haatzmaut
Nach dem gregorianischen Kalender feiert Israel den Tag der
Unabhängigkeit dieses Jahr am 11. Mai 2011, und somit wird am
Donnerstag, 5. Mai eine Pre - Jom haAtzma'ut Party im Club Hiltl
stattfinden mit dem Gastland Israel. Zusammen mit Sababa Events
steht dieser Abend ganz im Zeichen des Landes im Nahen Osten,
mit entsprechender Musik sowie Speis und Trank..
Widerlicher Neo-Nazi-Anschluss an eine demokratische Kundgebung
geplant:
Braunau am Inn und die "Braunen"
Nach vielen Jahrzehnten deutlicher Distanzierung gehen Stadt und Bürger
Braunaus neuerdings recht zwiespältig, genau genommen: peinlich
und unverzeihlich mit dieser Wahrheit um. Neo-Nazis wittern
Morgenluft und planen, die traditionelle demokratische
Anti-Hitler-Kundgebung am 16. April 2011 zu unterwandern...
Philosemitismus bei den Kindern der Täter?
Eine Erwiderung
von Anna Mitgutsch
Margit Reiter spekuliert über Gründe, sich mit Judentum zu
beschäftigen. Sie sammelt eine Reihe unrecherchierter "Fakten" und Mutmaßungen
über mich, die in ihrem verächtlichen Ton und im Zusammenhang des
Aufsatzes so denunziatorisch und tendenziös wirken, daß man sie in der
Boulevardpresse eher erwarten würde als in der Festschrift für einen namhaften
Wissenschaftler...
Auch als DVD erhältlich:
Film über Karl Pfeifer in den USA
Mit der Untertitelung des Films "Zwischen Allen Stühlen –
Lebenswege des Journalisten Karl Pfeifer" konnte der Film über diesen
unermüdlichen Kämpfer gegen Antisemitismus und Faschismus nun auch in den USA
laufen…
Marwan Abado:
Oud in Wien
Marwan Abado wurde als Sohn einer christlich-palästinensischen
Familie in einem Flüchtlingslager in Beirut (Libanon) geboren.
1985 flüchtet Abado aus dem Bürgerkriegsgebiet nach Österreich
und setzt hier seine musikalische Ausbildung beim irakischen
Oud-Meister Asim Chalabi fort…
Exil und Identität:
Das
Austrian Institute in New York
Die 1911 in Wien geborene Carola ließ die Frage nach der eigenen
Identität nicht mehr los. Sie stammte aus einem gemischt
jüdisch-katholischen Elternhaus. Ihr Vater, der sich als Jude
Titos Untergrundarmee angeschlossen hatte, wurde in Dachau
ermordet, Carola selbst überlebte Ravensbrück und wanderte 1956
nach Umwegen in die USA aus. In New York arbeitete sie an einem
renommierten Verlagshaus – und traf sich regelmäßig am New
Yorker Austrian Institute. An die Geschichte dieses 1942
gegründeten Wiener Emigrantenclubs erinnert Brigitta Boveland in
einer lesenswerten biographischen Studie…
Ein dunkles Kapitel österreichischer Geschichte:
Söldner für den
Anschluss
Aufgrund von bisher unveröffentlichten, sensationellen Quellen hat der
Historiker Hans Schafranek eine Geschichte der "Österreichischen Legion
1933-1938" publiziert…
KPÖ:
Das
Feindbild "Zionismus"
Die KPÖ ist die drittälteste kommunistische Partei der Welt. 1918 gegründet,
dümpelte sie in den 20er Jahren im Schatten der austromarxistischen SPÖ vor sich
hin, entwickelte sich aber nach der Niederlage der Sozialisten gegen die
Austrofaschisten 1934 und der Kapitulation der Sozialdemokratie vor dem
Nationalsozialismus zu einer Massenpartei…
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FRANKREICH / BENELUX /
GROSSBRITANNIEN / SKANDINAVIEN |
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Strauss-Kahn:
US-französischer Medienkrieg
Zwischen den Medien der USA und Frankreich ist ein heftiger
Streit entbrannt. In Frankreichs ist man schockiert über die
Form, wie die US-Justiz den Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn
behandelt, dem man die Vergewaltigung einer Hotelbediensteten
vorwirft…
Lars von Trier:
Hitler verstehen?
Der dänische Regisseur Lars von Trier hat auf der
Pressekonferenz zu Vorstellung seines Films Melancholia bei den
Filmfestspielen in Cannes gesagt, er sei ein Nazi...
Presse:
Frankreich will nichts von Minderheiten wissen
Für “Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit” treten
die Franzosen vorgeblich seit der Revolution ein. Dabei nehmen
sie es mit den eigenen Grundwerten offenbar selbst häufig nicht
so genau. In Sachen Pressefreiheit gibt Frankreich kein gutes
Beispiel ab…
Esther Benbassa:
Jude sein nach Gaza
Trotzt aller Kritik, der Band kann durchaus interessante Impulse für die
innerjüdische Debatte geben und hält in jedem Fall genug Stoff zur Diskussion
bereit. Aufmerksames Lesen und Hinterfragen ist jedoch Voraussetzung. Es bleibt
zu hoffen, dass der Band nicht nur den üblichen Bekannten auf der
anti-israelischen Seite von Nutzen ist...
Frankreich:
Die Rechtsextremen nach den Stichwahlen für die
Bezirksparlamente
Ausgerechnet Carpentras. Die 30.000 Einwohner zählende Stadt in
der Provence, bei Avignon, wählte am Sonntag einen Kandidaten
des rechtsextremen Front National (FN) zu ihrem Vertreter im
Bezirksparlament des Départements Vaucluse. Patrick Bassot, ihr
Bewerber im Wahlkreis von Carpentras, erhielt knapp 54 Prozent
der Stimmen...
"Nicolas Sarkozy als chef de guerre":
Frankreich
will die Führung
Vor allem Frankreich hat den internationalen Militäreinsatz in Libyen forciert.
Einerseits ist Sarkozys Versuch, sich zu profilieren, offensichtlich,
andererseits hat auch die linke Opposition die harte Linie gegenüber Gaddafi im
Grundsatz begrüßt…
Frankreich:
Extreme
Rechte in der Offensive
Der Front National punktet bei den französischen Bezirksparlamentswahlen; und
liegt nur noch rund zwei Prozentpunkte hinter der
konservativ-wirtschaftsliberalen Regierungspartei UMP. Letztere weigert sich, in
Stichwahlen zwischen Sozialdemokratie und Rechtsdemokraten zu einer
Wahlentscheidung aufzurufen. Unterdessen konnte die französische extreme Rechte
in den letzten Wochen von ein paar neuen Tabubrüchen profitieren – und buhlt um
Juden, um frühere Linke, um Gewerkschafter…
Jahrestag des 11. März:
EU-Kommission
erinnert an Terroropfer
Zum siebten Jahrestag der Terroranschläge vom 11. März auf Pendlerzüge in Madrid
hat die Europäische Kommission aller Opfer von Anschlägen in Europa und anderen
Teilen der Welt gedacht…
Frankreich:
Rechtsaußen in der Offensive
Marine Le Pen landet, als Präsidentschafts-kandidatin im kommenden Jahr, in
jüngsten Umfragen bei 23 % respektive 24 % Stimm-Absichten. Unterdessen ist ein
prominentes Exempel für eine Wanderung von Links nach Rechtsaußen zu
verzeichnen: Ein CGT-Gewerkschafter, der ferner auch noch aus der radikalen
Linken kommt (und ihr noch vor nicht allzu langer Zeit angehörte), kandidiert in
Ostfrankreich für den Front National...
Europas Rechtsextreme zur arabischen Revolte:
Feigheit vor dem Freund
Während französische Rechtsextremisten den Autokraten Nordafrikas
nachtrauern, sieht die NPD die arabische Revolte als Beginn des Aufstands gegen
die "Globalisierer". Einig ist man sich in der Ablehnung der Migration…
Die rechtsextreme Parteichefin
Marine Le Pen hat ihre Spitzenposition für die erste Runde der
Präsidentschaftswahl in Frankreich in einer weiteren Umfrage behauptet.
Laut einer am Montagabend veröffentlichten Befragung würde die Vorsitzende der
Front National gegen den derzeit beliebtesten Sozialisten Dominique Strauss-Kahn
vorne liegen. Amtsinhaber Nicolas Sarkozy käme nur auf Platz drei und damit
nicht in die Stichwahl.
Frankreich:
Marine Le Pen sahnt ab
…und steht erstmals bei 20 % Wahlabsichten in den
Vorwahlumfragen. Unterdessen setzt Nicolas Sarkozy auf die glorreiche Idee, eine
"Islamdebatte" (mal wieder!) zu initiieren. Brandgefährlich !…
Skandal um Galliano:
Paradiesvogel unter Verdacht
Das Quartier Marais ist, wenn man so will, ein Viertel, in dem besondere
Menschen und menschliche Sonderlinge zu finden sind. Zum Beispiel Juden, Schwule
und Lesben. Menschen wie du und ich, die auch in Paris der einen oder anderen
Minderheit ingehören… |
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ITALIEN / SPANIEN /
PORTUGAL / MALTA |
Karl Pfeifer in Meran:
Gegen-das-Vergessen
Ein kurzer Beitrag im Österreichischen Fernsehen (Südtirol
heute)... |
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POLEN /
BALTIKUM / RUSSLAND / GUS |
Antisemitismus in Osteuropa :
Regressive Rebellion gegen Liberalismus und Sozialismus
Was diesen Sammelband so wichtig macht, ist nicht allein die
mühevolle Sammlung von politikwissenschaftlichen Analysen zu
bislang nicht sehr häufig erzählten verschiedenen Geschichten
des Antisemitismus, es ist die Analyse-Methoden selbst. Samuel
Salzborn und seine Mitstreiter haben ihren Blick psychologisch
und kulturwissenschaftlich geschult. Sie haben damit die
Schallgrenze einer lediglich am Marxismus orientierten Denkbahn
verlassen und sind doch nicht bei der versimplifizierenden
Extremismus-Analyse gelandet. Erst so entsteht ein klares Bild
vom vollen Umfang der antisemitischen Traditionen und Gefahren
in Osteuropa heute... |
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TSCHECHIEN / SLOWAKEI
/ UNGARN |
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Ungarn:
Systematische Inhaftierung von Asylsuchenden –auch
Minderjährigen
„No refugees in orbit“ war ein zentraler
Anspruch der sogenannten Dublin II-Verordnung,die die
Zuständigkeit in Asylverfahren regelt...
Freie Rede:
Regime hebeln offenes Internet aus
Zwar leistet das weltweite Netzwerk in seiner offenen Natur
zweifelsfrei einen bedeutenden Beitrag zur Durchsetzung der
freien Rede. Gerade Regime in totalitären Systemen verstehen es
jedoch nur allzu gut, das Internet und seine Nutzer daran zu
hindern, die Möglichkeiten für mehr Medienfreiheit
vollumfänglich auszuschöpfen…
"Zigeuner- und Judenfrage":
Die ungarische Seele und die "echten Ungarn"
Auf einer deutschsprachigen Website, die sich zum Ziel
gesetzt hat, gegen ungerechte Angriffe gegen Ungarn – d.h. gegen
Kritik an der völkischen Politik der gegenwärtigen ungarischen
Regierung – zu argumentieren, kann man alle möglichen Argumente
finden, mit denen Rassismus gegen Roma gerechtfertigt wird…
Prag:
Mit Olivenzweigen und Gesang gegen Antisemitismus
Vor den neuen Formen von Antisemitismus und Rassismus zu
warnen – das war das Ziel des so genannten „Marsches des guten
Willens“, der am Palmsonntag aus der ehemaligen Prager jüdischen
Stadt in den Wallenstein-Garten auf der Kleinseite führte. Dort
wurde der Marsch mit einer Kundgebung beendet…
Prag:
ČSA
stellt Flüge nach Damaskus und Kairo ein
Die tschechische Fluggesellschaft ČSA beabsichtigt ab Mitte Mai die Flüge
nach Damaskus und nach Kairo einzustellen. Der Grund sei die
stark sinkende Nachfrage, teilte die ČSA-Sprecherin Hejsková
mit…
Ungarn:
"Wir fackeln Eure Häuser ab"
Eine rechtsextreme Bürgerwehr belagerte zwei Wochen lang ein
ungarisches Dorf, um die »Zigeunerkriminalität« zu bekämpfen.
Sie »bewachten« die Häuser der im Ort lebenden Roma und
stilisierten sich zur Ordnungsmacht. Die Polizei griff nicht
ein…
Eine unzweideutige Botschaft:
Ein nützlicher
"Hofjude"
Der gegenwärtigen Fidesz Regierung gelang es, den früher
guten Ruf Ungarns zu beflecken. Laut ihrer innerungarischen Propaganda ist das
nur den liberalen und linken Medien zu verdanken…
Ein augenzwinkernder Kafka:
Die "Briefe an Ottla" werden doch nicht versteigert
Der Briefwechsel von Franz Kafka (1883-1924) mit seiner Lieblingsschwester
Ottilie („Ottla“) kommt nun doch nicht unter den Hammer, wie die dpa meldet.
Stattdessen erwerben das Deutsche Literaturarchiv Marbach und die Bodleian
Library in Oxford die 111 Briefe und Postkarten gemeinsam. Eine entsprechende
Einigung konnte am Montag noch vor der geplanten Versteigerung am 19. April
erzielt werden. Schon von Ende Mai an sollen die Dokumente in einer Ausstellung
in Marbach und später in Oxford zu sehen sein...
Panenské Břežany:
Heider Heydrich
wird sich nicht an der Restaurierung des Schlosses beteiligen
Heider Heydrich, der Sohn des früheren stellvertretenden Reichprotektors von
Böhmen und Mähren, hat erneut dementiert, sich an der Restaurierung des
Schlosses Panenské Břežany / Jungfernbreschan beteiligen zu wollen. Der
76-jährige Heydrich hat dies in einem Brief an Bürgermeister Holík bekräftigt…
Tschechien:
Ex-NP-Mann berät den
Bildungsminister
Bildungsminister Dobeš hat den früheren Kandidaten der rechtsextremen
Nationalpartei und heutigen Vorsitzenden der konservativen Initiative D.O.S.T.,
Ladislav Bátora, am Montag zu seinem Berater ernannt. Bátora wird im Ministerium
für Wirtschaftsfragen zuständig sein…
Netanjahu:
Erster
israelischer Ministerpräsident in Prag
Am Donnerstag wird der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu einem
Besuch in Prag erwartet. In den Gesprächen mit seinem tschechischen Amtskollegen
Petr Nečas soll es unter anderem um die Situation in Nordafrika und den
Friedensprozess im Nahen Osten gehen…
Herrenmensch in Prag:
Schleyers
erste Karriere
15. März 1939. Angespornt durch das „Münchner Abkommen“ zwischen
Großbritannien, Frankreich, Italien und dem Deutschen Reich
besetzen rund 350.000 Wehrmachtssoldaten die sogenannte
„Resttschechei“. Sechs lange Jahre sollte die damit beginnende
deutsche Herrschaft aus Raub, Verfolgung und Terror bestehen…
Von Prag nach Jerusalem:
Felix
Weltsch – Ein Held des Geistes
Eine umfangreiche Biografie zu Leben und Wirken des aus Prag
stammenden Zionisten, Journalisten und Philosophen...
"Christliche Werte":
Regression in
Ungarn
Seit dem 1. Januar 2011, als Ungarn den Vorsitz der EU übernommen hat, vergeht
keine Woche, in der die Regierung Orbán nicht international für Aufsehen sorgt.
Die Schuld dafür sucht sie nicht bei sich selbst, sondern bei den „liberalen
Nestbeschmutzern“, die sich „immer wieder im Ausland beschweren“. Freilich
berichten seriöse Medien des In- und Auslands regelmäßig über krasse Fälle
rassistischer und antisemitischer Hetze oft auch in Verbindung mit einem
regelrechten Kulturkampf, gegen alle die es wagen, Fidesz zu kritisieren…
An appeal of Iván Andrassew, journalist:
Freedom of Press in Hungary
On the anniversary of the Hungarian Revolution of 1848
considering it to be the birth of the freedom of press, I would
like to send a message to my friends all around the world. Thank
you for being numerous and special thanks for not letting down
Hungary and her weakening democracy in agony. For what I am
about to say now, I am going to be labelled as a traitor by the
ruling government, let alone by its propaganda machine...
Am Jahrestag der ungarischen Revolution von 1848:
Pressefreiheit in Ungarn
Ein Aufruf von Iván Andrassew, Journalist und Publizist, aus Ungarn…
Der ungarische Philosoph Sándor Radnóti:
"Sie
schaffen die Demokratie ab"
Seit Anfang Januar führen die der Regierung nahe stehenden ungarischen Medien
eine Hetzkampagne gegen sechs ungarische Philosophen, die mit einem in der
Budapester Tageszeitung Magyar Nemzet veröffentlichten Artikel unter der
Schlagzeile »Die Hellers haben eine halbe Milliarde Forint verforscht«
begann…Angegriffen wurden international bekannte Philosophen wie Ágnes Heller,
Mihály Vajda, György Gábor, Kornél Steiger, György Geréby und Sándor Radnóti... |
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RUMÄNIEN / BALKAN
/ GRIECHENLAND /
TÜRKEI |
Klezmorim:
Klassische jüdische Musik in Prishtina
Sie haben keinen gemeinsamen Namen als Band, sie machen nur zusammen Musik. Vier jüdische Musiker traten vergangenen Donnerstag ohne
Ankündigung in Prishtina im Kosovo auf. Die vier jüdischen Musiker haben keine Marketing Agentur. Der Geiger
Moshe Levy erzählte:“ Wir machen einfach eine Balkantour und treten auf öffentlichen Plätzen in der Region auf. Wir spielen klassische jüdische
Musik, denn Musik verbindet.“…
Spuren, die vergehen:
Die Suche nach Sathmar
Dieses reich bebilderte Buch dokumentiert die Suche nach den Spuren der
jüdischen Präsenz in Sathmar / Satu Mare im Nordwesten des heutigen Rumäniens.
1944 wurde das Sathmarer Judentum im Holocaust fast vollständig ausgelöscht.
Spuren, die vergehen ‒ meist zerfallene Friedhöfe und heruntergekommene
Synagogen ‒ zeugen als vergessene Mahnmäler vom vielfältigen jüdischen Sein in
der Region…
Siret:
Die Stadt als
"Er-Innerung"
Siret ist eine kleine Stadt in der Südbukowina am Rande der Karpaten. Die
Bukowina stand 144 Jahre unter österreichischer Herrschaft. 1918, nach dem
verlorenen Krieg, mußte Österreich die Provinz an Rumänien abtreten. Sereth, wie
das Städtchen unter Österreich hieß, wurde von den Rumänen umgetauft und hieß
nun Siret. Aber unter den Bukowinern hieß Siret weiter Sereth, und daran hat
sich bis heute nichts geändert…
Die Juden von Siret:
Die Zeit des
Holocaust
Der nationale Legionärs-Staat wurde im September 1940 geschaffen. Er förderte
den Antisemitismus sowie die Beseitigung der Juden aus dem öffentlichen,
sozial-wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Leben des Landes…
Rumänien:
Die sprechenden
Steine von Siret
Siret besitzt zwei historische Monumente: eine alte, orthodoxe Kirche aus
dem 11. Jahrhundert, als Siret die Hauptstadt der Bukowina war, eine Kirche der
moldavischen Fürsten sowie den alten jüdischen Friedhof, einer der drei
jüdischen Friedhöfe der Stadt Siret. Ich sehe vor meinen Augen den Hügel mit dem
Ausblick zum Fluß Sereth, auf welchem dieser Friedhof liegt, ein “heiliger Ort”,
wie es unsere Urahnen nannten…
Rumänien:
Auf der Suche nach
dem jüdischen Sathmar
Die wilde Bautätigkeit in Bukarest sticht dem
Neuankömmling ins Auge. Uberall wird gebaut, nicht selten am Rande oder jenseits
der Legalität. Wer es positiv sehen will, erkennt darin den Boom, die Dynamik,
kreatives Chaos. Wer skeptisch ist, sieht Zügellosigkeit, Zerstörung und schiere
Gier. Das Nebeneinander von alt, modern, kitschig, zerfallen, verspielt, von
unterschiedlichen Stilen und Stillosem ist inspirierend und deprimierend
zugleich…
Herbst in Rumänien:
Spuren die
vergehen
In meinem zweiten Herbst in Rumänien – im Jahr 2008 -, an einem milden
Oktobertag, stieg ich beim Victoria-Platz in die Untergrundbahn und fuhr zur
Unirii-Station. Die Metro funktioniert gut in Bukarest. Ich benutze sie oft,
auch wenn ich das Gedränge und das sinnlose, aggressive Drängeln und den Gestank
von Schweiss im Sommer und die leeren Blicke der Menschen am Abend nach der
Arbeit nicht mag. Aber die Gewissheit, dass die oben in den Autos auf der
Strasse in endlosen Staus stehen, macht all das erträglich…
Türkei:
Keine
Bombe, kein Anschlag
Im Jahr 1998 begann für die türkische Schriftstellerin und
Soziologin Pinar Selek ein juristischer Alptraum, dem vergangene Woche ein
vorläufiges Ende gesetzt wurde. Selek wird vorgeworfen, für eine tödliche
Explosion in Istanbul verantwortlich zu sein, obwohl es nicht belegt ist, dass
eine Bombe gelegt wurde. Nun wurde sie von einem Istanbuler Gericht zum dritten
Mal freigesprochen. Ein endgültiges Urteil steht noch aus… |
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USA /
AMERIKA |
Die Meinhardts:
Erste Schritte im neuen Land
In Santiago wurden sie in einer Auffangpension untergebracht.
Sie wurde von der jüdischen Gemeinschaft in Chile betrieben und
finanziert, um den verfolgten Juden aus Mitteleuropa eine erste
provisorische Bleibe zu bieten... |
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... und im Vormonat |
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