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Jüdische Nachrichten:
Aus Europa und der Welt
[GoogleNews/haGalil] |
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November 2009 - Februar 2010
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ALLGEMEIN
/ VERSCHIEDENES |
Ethnisch definierte Exklusivität:
Ist
Israel an allem schuld?
Allen einfältig-verlogenen Erklärungen des Historikers Tony Judt zum Trotz ist
die israelische Gesellschaft pluralistisch und auch die allermeisten Juden in
der Diaspora, denen er Sympathien für Israel vorwirft, können auf die
Ratschläge, die er in seinem am 12. Dezember in der Süddeutschen Zeitung
erschienenem Artikel “Ethnische Geiselhaft / Wie soll sich Israel definieren“
äußerte, verzichten…
EU eröffnet Europäisches Jahr 2010:
Armut darf nicht sein!
Die Europäische Kommission und der spanische EU-Vorsitz werden morgen das
Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010
eröffnen. Unter dem Motto „Armut darf nicht sein!“ soll in diesem Jahr in der
gesamten EU die Eindämmung der Armut – von der jeder sechste Europäer betroffen
ist – in den Mittelpunkt rücken…
Masal tow - bis 120!:
Hans
Keilson wird 100
Hans Keilson ist eine Jahrhundertgestalt. Am 12. Dezember diesen Jahres wird er
100 Jahre alt - und ist weiterhin geistig sprühend und voller Lebensenergie. Er
ist Arzt, Psychoanalytiker und Pädagoge, publizierte bereits als 23jähriger eine
bemerkenswerte Erzählung. Als Jude wurde er verfolgt, floh aus Deutschland in
die Niederlande. Er arbeitete dort in der Untergrundbewegung, wurde nach dem
Krieg Psychoanalytiker und arbeitete auf der Basis der freudschen Schriften
mehrere Jahrzehnte lang mit schwer traumatisierten jüdischen Kindern und
Jugendlichen...
Wahrnehmungen aus den 1940er Jahren:
Zum
psychoanalytischen Verständnis von Faschismus und Antisemitismus
Bereits in den Jahren von 1920 – 1950 haben mehrere namhafte Psychoanalytiker,
auch unter Bezugnahme auf Studien Sigmund Freuds, wegweisende psychoanalytische
Theorien zum Antisemitismus publiziert. Zu nennen sind vor allem Bruno
Bettelheim, Otto Fenichel, Ernst Simmel, Erik Homburger Erikson und Rudolf
Loewenstein…
EU-Umfrage:
Erderwärmung wichtigstes Problem nach Armut
Für 47 Prozent der Europäer und 57 Prozent der Deutschen ist der Klimawandel
eines der zwei wichtigsten globalen Probleme. Mit 69 Prozent wird nur die
Armutsproblematik noch höher eingestuft…
Expertin:
Klimawandel
sorgt dafür, dass wir uns die Köpfe einschlagen
In einer Reihe von Forderungen an die Politik anlässlich des
nahenden Klimagipfels in Kopenhagen wird weiters auf die Notwendigkeit raschen
Handelns auf politischer als auch individueller Ebene aufmerksam gemacht. Das
Ausbleiben einer Einigung würde der Welt teuer zu stehen kommen…
Wirtschaftskrise fördert Korruption:
Kriegsgebiete
führen Liste an
Die Wirtschaftskrise hat weltweit zu höherer Korruption geführt. Angesichts
branchenübergreifender Auftragsflauten haben immer weniger Unternehmen Skrupel,
auch durch bedenkliche Mittel wie der Bestechung an neue Aufträge zu kommen.
Dabei ist “Unternehmensintegrität für die finanzielle und wirtschaftliche
Stabilität” gerade in der Krise wichtig, wie die Organisation Transparency
International (TI) aufzeigt. Deutschland, Österreich und die Schweiz seien in
Sachen Korruption aber vorbildlich…
Social Networks:
Nutzer zeigen, wie sie
wirklich sind
Social Networks bilden nicht die Wunschvorstellung, sondern die tatsächliche
Persönlichkeit ihrer Nutzer ab. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der
Universitäten Mainz und Münster in der Fachzeitschrift “Psychological Science”…
Vorurteile in Europa:
Kontinent der Angst
Die Studie zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in Europa ist ein
Meilenstein der internationalen Vorurteilsforschung. Das aber ist schon die
einzige gute Nachricht, die sich mit dieser Untersuchung verbindet. Der Rest
wäre Schweigen – wenn das nicht die völlig falsche Reaktion wäre. Denn die
Ergebnisse der Studie sind für den Alten Kontinent so traurig wie aufrüttelnd…
Reichweite bis nach Amsterdam:
Das Raketenarsenal
des Iran
Die iranischen Raketen vom Typ Shabab V könnten auch die Metropole des
Liberalismus zerstören… |
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ÖSTERREICH / SCHWEIZ |
Nach der Ausladung:
"Der Jude
Finkelstein" und Dr. Verlegers "jüdelnde Gruppen in Der Linken"
In der Regel kommen viele positive Initiativen aus Deutschland zu uns, in
diesem Fall folgten eine evangelische Kirche, die Heinrich Böll Stiftung und die
Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin sowie das Amerika-Haus in München dem Schritt
der Wiener Universität und luden Finkelstein aus. Dazu meldet sich wieder Dr.
Rolf Verleger, Vorsitzender einer Vereinigung, die „Juden gegen Israel“ genannt
werden sollte, als Kronzeuge für Norman Finkelstein...
Linz:
Bericht von einer
Israel – Palästina Diskussion
Unter dem Motto: "Wo steht Israel, wo stehen die
Palästinenser heute? Wie könnte es im Nahost-Konflikt zu einem tragfähigen
Frieden kommen?", lud die "Linzer Friedensinitiative", eine Einrichtung des
örtlichen Kulturamts, zu einer Podiumsdikussion in die Linzer Volkshochschule...
Jüdische Lebensgeschichten:
Emanzipation und Antisemitismus
Der Hohenemser Salomon Sulzer, Reformer und musikalischer Superstar des
beginnenden 19. Jahrhunderts, gilt noch heute als Ikone des religiösen jüdischen
Aufbruchs in die Moderne in Österreich. Zur selben Zeit kämpft der böhmische
Unternehmer Martin Steiner in Innsbruck um die rechtliche Gleichstellung der
Juden...
ESRA und die
Chancen der Moderne:
Die Kraft digitaler Beziehungen
Beziehungen über digitale Medien und
Plattformen sind mehr als Freizeitvergnügen
oder eine Online-Visitenkarte.
Kommunikationstechnologien schaffen neue
zwischenmenschliche Kontakte. Auch und
gerade dort, wo diese schwer fallen...
Kundgebung gegen die Feierlichkeiten:
Revolutionsfeiern im Iran und in Wien
Kurz vor dem 31. Jahrestag der islamischen Revolution hat das iranische Regime
Angst. Es reicht schon lange nicht mehr, dass Ali Khamenei ein Machtwort
spricht, um die Bevölkerung davon abzuhalten, die Feiern am 11. Februar abermals
in einen Protest gegen das Regime umzufunktionieren…
Novotnys Kursbuch:
Reisen in die
Gegenwart
Wir alle stehen heute unter einer ständigen Attacke von Theorien und
Konzepten, die uns irgendwelche Erklärungen aufdrängen wollen: Warum
Obama gewählt wurde, warum Paris Hilton eine Freundin sucht, warum es
zur jetzigen Finanzkrise kam. und warum die Schweinegrippe (noch) nicht
die erwartete Pandemie sein kann. Weiter werden Thesen angeboten, die
verständlich machen sollen, warum Frauen falsch parkieren, Jugendliche
aggressiv und der Islam gefährlich seien...
Geschäft statt Minarett:
Die Schweiz ist
einer der wichtigsten Handelspartner des Iran
Für den Abschluss des Milliardendeals der Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg
war Außenministerin Micheline Calmy-Rey auf Bitten des iranischen Regimes 2008
eigens nach Teheran gereist und ließ sich samt Kopftuch freundlich lächelnd mit
Ahmadinejad ablichten. Noch gibt es bei der Umsetzung des Vertrags einige offene
Detailfragen, aber die Schweiz bemüht sich nach Kräften, diese zu klären...
Nach der Abstimmung:
Die Freunde
der eidgenössischen Gesinnung
Das Schweizer Votum gegen den Bau von Minaretten finden Europas
rechtspopulistische Parteien vorbildlich…
Europa und der Iran:
Terrorliste statt Dialog
Während die bewundernswert ausdauernde Freiheitsbewegung im Iran weiterhin unter
Lebensgefahr gegen die “Islamische Republik” auf die Straße geht und für den
“Tag des Studenten” am 7. Dezember neue Massenproteste angekündigt hat, hofieren
heimische Politiker weiterhin ein Regime, das den Westen mit seinem hinhaltenden
Taktieren hinsichtlich seines Nuklearprogramms vor aller Augen an der Nase
herumführt und keineswegs nur für Israel eine massive Bedrohung darstellt…
Die rechtskonservative Maariv kommentierte als einzige israelische Zeitung
das Schweizer Votum gegen den Bau von Minaretten. Das Ergebnis bedeute, dass
Europa aus seinem „kulturellen und ethischen Relativismus aufwacht“, indem es
dem radikalen Islam erlaubt habe, sich auf dem Kontinent einzunisten. Doch nicht
die Moslems seien das Problem. Europa habe sich vielmehr versöhnlich gegenüber
Extremisten, Petro-Dollars und arabischem politischen Druck verhalten. Die
Zeitung kritisiert die Schweizer, kollektiv und symbolisch gegen alle Moslems
gestimmt zu haben, anstatt spezifische Schritte gegen radikale und
extremistische Imame zu unternehmen. Das Votum werde alle Moslems ermuntern,
sich verfolgt zu fühlen und so die Extremisten unter ihnen stärken.
von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 30. November 2009
Rechtskonservative Entscheidung:
Schweizer stimmen gegen Minarette
In der Schweiz endete heute die Abstimmung über die
Volksinitiative "Gegen den Bau von Minaretten" mit einem überraschenden Sieg für
die Minarett-Gegner. 57 Prozent der Stimmberechtigten sprachen sich für die
Initiative zweier rechtspopulistischer Parteien aus, wonach der Bau von
Minaretten in der Bundesverfassung verboten wird…
SIG:
Kommunikationsassistent/in gesucht
Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) ist der Dachverband der
jüdischen Gemeinden der Schweiz und vertritt die jüdische Gemeinschaft nach
innen wie nach aussen…
"Der Islamismus ist im Vormarsch":
Unbeschnittener Rassismus im Wiener Parlament
Als ich heute mein Postfach öffnete, wollte ich meinen Augen nicht trauen. Herr
H.C. Strache hat mir persönlich einen Brief geschrieben, mit zwei gewagten
Behauptungen, „AUS für Häupl“ (Wiener Bürgermeister) und „HC macht’s besser“…
"Gebaute Herrschaft, gebaute Gewalt":
Etikettenschwindel in 3sat Kulturzeit
Israel hat den Gazastreifen bereits im August 2005 geräumt und
Palästinenser haben nicht nur diese Häuser sondern auch die Gewächshäuser, die
zu ihrem Lebensunterhalt hätten beitragen hätten können, zerstört...
Wien:
Die Tragödie der
jüdischen Bewohner
Im Zeichen des Gedenkens an die Novemberpogrome und an
die herzliche Aufnahme von mehr als 1.200 jüdischen Flüchtlingen aus
Mitteleuropa auf den Philippinen stand im Wiener Kardinal-König-Haus die
Präsentation der Lebenserinnerungen von Hans Steiner, der 1938 als junger
Rechtsanwalt Wien verlassen musste…
Wiener Wiesenthal Institut:
Auseinandersetzungen eskalieren
Wie “profil online” exklusiv berichtet, ist der überwiegende Teil des hochrangig
besetzten Internationalen Wissenschaftlichen Beirats des Wiener Wiesenthal
Instituts zurückgetreten. In seinem Schreiben betont er, die “notwendigen
Voraussetzungen für wissenschaftlich unabhängige Arbeit” des 2005 gegründeten
Instituts seien nicht länger gegeben…
Österreichs Außenminister:
“Einseitiger Politik auf
palästinensischem Boden ein Ende setzen”
“Wir vermissen gegenwärtig die Bereitschaft und den Mut zu einem ernsthaften
Verhandlungsprozess”, erklärte Außenminister Spindelegger anlässlich eines
Gesprächs mit Hanan Ashrawi, der langjährigen palästinensischen Parlamentarierin
und einer zentralen Figur im Ringen um palästinensische Unabhängigkeit und einen
demokratischen Staat…
André Marty:
Ausgezeichnet mit dem
Katholischen Medienpreis 2009
Der Katholische Medienpreis 2009 geht an den Schweizer Fernsehjournalisten André
Marty. Mit dem Preis zeichnet die Medienkommission der Schweizer
Bischofskonferenz die journalistische Arbeit des Korrespondenten des Schweizer
Fernsehens (SF) aus, der von Israel aus über das Geschehen im Nahen Osten
berichtet… |
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FRANKREICH / BENELUX /
GROSSBRITANNIEN / SKANDINAVIEN |
Muslimische Organisation in Irland hetzt gegen Juden:
"Auf der Seite des
teuflisch kriegslüsternen Biest"
Der “Muslim Public Affairs Council” (MPAC) gehört zum Dunstkreis der
Muslimbrüder. Nun publiziert die irische Filiale des MPAC die folgende
Beschuldigung auf ihrer Website…
Weltweites Phänomen:
Wie Gerüchte über
Organraub entstehen
Das Gerücht vom israelischen Organraub – begonnen nach
einer schlampigen Recherche einer schwedischen Zeitung, die bereitwillig auf ein
altes Gerücht aufsprang – ist eine moderne Version der sehr alten antijüdischen
Ritualmordbeschuldigung, die benützt wird, um Israel zu verleumden…
Entwicklung, Ideologie und Strategie:
Die Neue Rechte in
Frankreich
Die Nouvelle Droite ist keine Massenbewegung und unternimmt derzeit auch
keine Versuche in diese Richtung, betont Schmid. Vielmehr geht es ihr darum auf
die politische Rechte, “hinter den Fassaden von Parteien oder Bewegungen, in
unspektakulärer Form” einzuwirken...
Frankreich:
Erst empfehlen, dann verbieten
Muslimische Frauen, die eine Burka tragen, sollen in
Frankreich keinen Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen haben. Es ist zunächst
eine Empfehlung, die aber als Grundlage für einen Gesetzesentwurf dienen könnte.
Nicht nur in Frankreich wird derzeit über ein Verbot der Burka diskutiert…
Schweden:
Werte Malmöer, Ihr
habt doch nicht mehr alle!
In welcher Stadt er lebt, das ist zumindest klar: Ilmar Reepalu ist schließlich
sozialdemokratischer Stadtratsvorsitzender im schwedischen Malmö. In was für
einer Welt Reepalu eigentlich lebt, ist dagegen unklar. Fest steht allerdings,
dass es in ihr nur so wimmelt von bösartigen Zionisten, gemeinen Juden,
Israel-Freunden und armen, unterdrückten Arabern…
Anne Frank Fonds:
Zum
Tod von Miep Gies
Begegnungen zwischen Menschen zu ermöglichen und ihnen von der Geschichte von
Miep Gies und den anderen Helfern zu erzählen, bleibt eine wichtige Aufgabe des
von Otto H. Frank in Basel gegründeten und zu seinem Erben eingesetzten ANNE
FRANK FONDS...
"Wir taten unsere Menschenpflicht":
Miep Gies 1909-2010
Sie war die letzte noch lebende Helferin der Familie Anne Franks. Miep Gies
starb am 11. Januar 2010 im Alter von 100 Jahren in ihrem Wohnort Hoorn…
Ka-Tzetnik 135633:
Shivitti
Mit dem Buch “Shivitti” liegt ein Werk von unermesslicher Bedeutung vor. Man
könnte es im Stil eines Rezensenten des Filmes Titanic beschreiben. In dieser
Rezension merkt er an, dass die Kinogänger nicht Dinge wie die Kameraführung
oder die Handlung bewundern, sondern die Ungeheuerlichkeit des Vorganges, der
hier gezeigt wurde, erfassen solle…
Gedächtnis und Identität:
Augenzeugenberichte des
Holocaust
Im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland, wo die
Klagerufe der Opfer des Holocaust lange Zeit unbeantwortet blieben …, herrschte
in den Niederlanden schon früh Verständnis für individuell erlittenes Leid…
Yehiel De-Nur:
Ka-tzetnik 135633
(1909-2001)
A descendant of the famous Hasidic master Rabbi
Nachman of Breslov, Yehiel De-Nur became famous as a Holocaust novelist under
the pen name Ka-tzetnik 135633. Indeed, his novel Salamandrah, 1946 (Sunrise
over Hell, 1977) was the first Holocaust novel to be written and published. The
story of how he acquired the pen name of Ka-tzetnik 135633 and the story of how
he came to write the novel are two tales woven into the single story of his life
as he knew it before and during the Holocaust…
Großbritannien:
Linke
Antisemiten verhöhnen Juden an einer Londoner Universität
Am 4. Dezember veranstalteten Bricup (Organisation britischer
Akademiker für den Boycott israelischer Hochschulen und Universitäten) und die
Vereinigung palästinensischer Studenten eine Diskussion an der London School of
Oriental and African Studies (SOAS)…
Lasst uns über die Dreyfus-Affäre reden:
Im Zweifel gegen den
Angeklagten
Die Folgen der Dreyfus-Affäre und ihre Bedeutung für den demokratischen Prozess
in Europa…
Herman Van Rompuy:
Grau, aber beständig
„Wunderlich, grau und ohne Charisma, ein katholischer Mystiker“. Das ist nicht
die Beschreibung eines Touristen mit Jerusalem-Syndrom, sondern den Berichten
europäischer Medien über Herman Van Rompuy entnommen, dem ersten Präsidenten der
EU… |
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ITALIEN / SPANIEN /
PORTUGAL / MALTA |
Mobilfunkmesse in Barcelona:
Israel ist dabei
Auf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona
(Leitmesse der Mobilfunkindustrie) vom 15. bis 18. Februar werden sich über 70
israelische Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen an zwei
Gemeinschaftsständen präsentieren...
EU-Rekord:
Antisemitismus in Katalonien
Die Feierlichkeiten zur Erinnerung an den Holocaust, die seit
einigen Jahren am 27. Januar stattfinden, dem Jahrestag der Befreiung des
Konzentrationslagers Auschwitz durch die Siegermächte, brachten in Barcelona
keine Feststimmung...
Päpstliche Provokation:
Selig sind die Antimodernen
Papst Benedikt XVI. besuchte kürzlich die römische Synagoge. Seine
erinnerungspolitische Geste kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass er mit der
Seligsprechung von Papst Pius XII., der im Nationalsozialismus zur
Judenvernichtung schwieg, eine Serie antijüdischer Provokationen fortsetzt…
"Terra santa":
Papst in Roms Synagoge
Noah Kliger, Holocaustüberlebender und Publizist in der Zeitung Jedijot Achronot,
hat am Montag zynisch vorgeschlagen, Pius XII, der während des Zweiten
Weltkriegs Papst war, nicht nur zum Heiligen der katholischen Kirche zu machen,
sondern ihn auch als „Gerechten der Völker“ von Jad Vaschem zu ehren, also als
Nicht-Juden, der während des Holocaust selbstlos und unter Einsatz seines Lebens
Juden gerettet hat… |
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POLEN /
BALTIKUM / RUSSLAND / GUS |
Gegen Geschichtsfälscher:
Konferenz des
Weltkongresses Russischsprachiger Juden
Die Holocaust-Leugnung und der Antisemitismus in den Nachfolgestaaten der
Sowjetunion stellen ein ernstes Problem dar und müssen dringend bekämpft werden…
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TSCHECHIEN / SLOWAKEI
/ UNGARN |
Tschechien:
Nach dem Verbot
der Arbeiterpartei
Am Mittwoch hat das Oberste Verwaltungsgericht in Brno / Brünn die
rechtsradikale Arbeiterpartei verboten und ist damit einem entsprechenden Antrag
der tschechischen Regierung gefolgt. Nun machen sich Politiker und Politologen
Gedanken über eine Bewertung des Urteils…
Paul Jakov Hronec:
Mit
der Kraft des Lebenswillens
Paul Jakov Hronec wird 1927 in der slowakischen
Kleinstadt Hlohovec als zweiter Sohn einer frommen, durchaus wohlhabenden
jüdischen Familie geboren und gerät mit 12 Jahren in die Mühle der schrecklichen
politischen Ereignisse...
Budapest:
Antifaschistische
Großveranstaltung mit Eli Wiesel
Vor seiner Abreise gab Eli Wiesel der ATV-Fernsehstation ein Interview, in dem
er seiner Sorge über die Stärkung der neonazistischen Bewegungen Ausdruck gab,
weil er nicht sieht, dass die ungarische Gesellschaft, die Träger und Prediger
des Hasses ausgrenzt. Dafür machte er Ungarns Präsidenten László Solyom und
Zoltán Balog, führendes Mitglied der rechten Fideszopposition und Vorsitzender
der Menschenrechtskommission des Ungarischen Parlaments verantwortlich...
Magdalena Marsovszky im Interview:
Arteigene
Magyaren
Im ganzen Land herrscht Angst. Es gibt grob gesagt zwei Parallelgesellschaften
in Ungarn, eine völkisch-nationale und eine eher kosmopolitische. Beide
kommunizieren nicht miteinander, ihre Kulturen unterscheiden sich grundsätzlich.
Die völkisch-nationale Seite verkörpert nach ihrem eigenen Selbstverständnis die
Nation schlechthin, während sie das kosmopolitische Spektrum für identitätslose
Vaterlandsverräter hält...
Ungarn:
Auf die Bezeichnung
Zigeuner kann nur Solidarität die Antwort sein
Wer das Schicksal seiner Nation, die Politik oder die Kunst ernst
nimmt, der kann, wenn er den Ausdruck „Zigeuner“ hört, nur an ein Wort denken:
Solidarität. Es gibt keinen anderen Weg. Anlässlich der Eröffnung des I.
europäischen ungarischen Zigeuner Filmfestivals sprach gestern Csaba Molnár,
Kanzleramtsminister über dieses Thema. Es folgt die redigierte Version seiner
Rede…
"Menschen unserer Rasse":
Eine
katholische Pfarrgemeinde Ungarns wirbt mit rassistischem Flugblatt
Beobachter Ungarns, die von der rassistischen, antisemitischen
Hetze der neopfeilkreuzlerischen Jobbik Partei und ihrer Kreatur der Ungarischen
Garde nicht mehr überrascht werden können, wenn aber ein rassistisches Flugblatt
der Jobbik auf einer Homepage einer Kirchgemeinde propagiert wird, dann sollten
die Alarmglocken läuten…
Brundibár:
Der Weg durchs Feuer
Großes Gedränge herrscht im festlich erleuchteten Saal in Jerusalem. Es sind
mehr Menschen gekommen, als man erwartet hatte. Sie wollen Brundibár, die Oper
Brundibár von einst, sehen. Zweimal wird gespielt an diesem Tag und noch immer
reichen die Plätze nicht aus. Ruth Elias hatten sie schon am Ankunftstag in Tel
Aviv kennengelernt, sie betritt als Gast die Bühne und singt mit prägnanter
Stimme die Theresienstadt-Hymne...
17.November 1989 Praha:
Video /
Radio
Ohňostroj a hymna naNárodní třídě...
Ungarische Garde:
Antisemitische Hetze und Holocaustleugnung
"Sie [die Juden] wollen unser Land erobern, es uns wegnehmen. Und Damen und
Herren, sie haben dort erfunden, dass dieses System – dass sie über mehrere
Tausend Jahre errichtet haben, das Anleihen geben gegen Wucher, gegen Zinsen und
dann drängen sie bis zur fünften Generation Deine Familie und fordern zurück –
sehr gut funktioniert auf der Erde, auf der ganzen Welt mit zwei Milliarden
Menschen"...
Ádám Pozsonyi:
Auf zum Kampf!
„Magyar Demokrata” („Ungarischer Demokrat”), die Wochenzeitschrift ist eines der
größten Organe auf der politisch rechten Seite. Der ehemalige und wahrscheinlich
zukünftige Premierminister und Führer der Fidesz-Partei, Viktor Orbán sagte, es
sei eines seiner Lieblingsblätter… |
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RUMÄNIEN / BALKAN
/ GRIECHENLAND |
Juden in der Welt:
Rumänien
Aus dem alten Königreich Rumänien ist nach dem (I.) Weltkrieg Großrumänien,
“Romania mare”, hervorgegangen. Dem Lande sind Transsylvanien, Maramaros Sziget,
das Banat, die Bukowina, Bessarabien einverleibt worden. Mit einer rumänischen
Bevölkerung hat Rumänien in den neuangeschlossenen Gebieten auch fremde
Nationalitäten übernommen, darunter Juden…
Kreta:
Israel nach
Anschlägen auf Synagoge in Griechenland besorgt
Israel hat sich am Dienstag besorgt über die zwei
Anschläge auf die einzige Synagoge auf Kreta geäußert. Das Außenministerium
forderte die griechische Regierung dazu auf, alles zu tun, um die Täter zu
fassen und ähnliche Anschläge in Zukunft zu verhindern…
Land der drei Kulturen:
Istrien
In Istrien berühren sich drei europäische Zivilisationen: Romanische, slawische
und germanische. Istrien hat die ganze europäische Vergangenheit miterlebt... |
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TÜRKEI |
Vortrag und Diskussion:
Die
ewigen Gäste
Juden in der Republik Türkei zwischen Ausgrenzung,
Zwangsassimilierung und Toleranz… |
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USA |
21. Dezember 1860 - 13. Februar 1945:
Henrietta Szold
Nach einem physischen Zusammenbruch, ausgelöst durch den beständigen Druck von
zu viel Arbeit und eine unglückliche romantische Liaison, reiste Henrietta mit
ihrer Mutter durch Europa und Palästina. Dieser Besuch von 1909 im heiligen Land
beeindruckte sie nachhaltig. Nach ihrer Rückkehr war sie überzeugt, gegen das
Elend und die Armut der jüdischen Bevölkerung in Palästina aktiv werden zu
müssen und wurde 1910 Sekretärin der Vereinigung der Amerikanischen Zionisten...
Paulas Celebrated Lebkuchen:
Nürnberger Elisen-Lebkuchen – Made in the USA
Wie das fränkische Weihnachtsgebäck nach New York kam – Jüdische
Emigrantenfamilie mit gewitzter Geschäftsidee... |
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... und im Vormonat |
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Meldungen aus Europa
und der Welt...
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